Fracking

Politikerinnen und Politiker verabschieden Stellungnahme einstimmig

Gemeinde Lohfelden gegen Fracking in Nordhessen

"Fracking" ist eine Methode der Erdgasgewinnung. Durch das kontrollierte Einpumpen einer Flüssigkeit in Bohrlöcher von 1.000 - 5.000 Metern Tiefe werden Risse im Gestein erzeugt, die durch Quarzsand offen gehalten und stabilisiert werden. Ziel dieser Methode ist es, die Gas- und Flüssigkeitsdurchlässigkeit in der Gesteinsschicht so zu erhöhen, dass ein Abbau von Erdgas möglich ist. Die Bohrungen können Umweltprobleme hervorrufen, sobald die eingesetzten Flüssigkeiten ins Grundwasser gelangen.

Gemeinde Lohfelden einstimmig gegen Antrag zur Aufsuchungserlaubnis für unkonventionelle Erdgas-(Schiefergas-)förderung in Nordhessen – „Fracking“

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lohfelden hat in ihrer Sitzung am 27.08.2012 einstimmig eine Stellungnahme gegen die Genehmigung der Aufsuchungserlaubnis für unkonventionelle Erdgas-(Schiefergas-)förderung in Nordhessen der BNK Deutschland GmbH für den Bereich „Adler South“ verabschiedet. Das Frackingverfahren wird von allen Lohfeldener Politikerinnen und Politiker sehr kritisch betrachtet, da nur sehr schwer die Auswirkungen auf die Umwelt und im Besonderen auf Grund- und Trinkwasser eingeschätzt werden können. Bereits mit der Erlaubnis einer Aufsuchung erlangt der Antragsteller einen Rechtschutz, nach dem danach nur noch neue, nicht bekannte Umstände zur Versagung weiterer Verfahrensschritte führen können.

Beschluss der Lohfeldener Gemeindevertretung vom 27.08.2012.

 

 

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